Dem Krebs auf der Spur: Der Verbund "RamanCTC"

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Tumorerkrankungen gehören neben Krankheiten des Herz- und Kreislaufsystems zu den häufigsten Todesursachen in Deutschland. Daher sind die Diagnostik von Tumorerkrankungen und die Überwachung von Therapien von ho- hem gesellschaftlichem Interesse. Eine wichtige Rolle spielen dabei Tumorzellen, die im Blut zirkulieren (englisch: circulating tumor cells, CTC). Standardverfahren zur qualitativen und quantitativen Bestimmung von Zellen liefern für diese im Blut zirkulierenden Tumorzellen keine zufriedenstellenden Ergebnisse. Gesamtziel des Vorhabens ist eine wesentlich verbesserte Identifizierung und Charakterisierung der im Blut von Tumorpatienten zirkulierenden Zellen. Ihre Anzahl und die Subpopulation sind wichtige Indikatoren, um Tumorerkrankungen zu diagnostizieren, den Therapieverlauf und -erfolg zu bewerten und die Prognose für den einzelnen Patienten abzuschätzen. Voruntersuchungen zeigen, dass hier genutzte optische Verfahren hochspezifische molekulare Informationen über einzelne Zellen liefern, ohne auf den Einsatz von Markern angewiesen zu sein. Das verwendete optische Verfahren schädigt die lebenden Zellen in den Proben nicht, so dass die Proben nachfolgenden klinischen Tests unterzogen werden können.

Verbundname: Identifizierung und Charakterisierung von Blut zirkulierenden Tumorzellen mittels Raman-Spektroskopie, Mikrofluidik und Mikroarrays
 
Stichworte:
 
Förderphase: Ultrasensitiver Nachweis und Manipulation von Zellen bzw. Geweben und ihren Molekularen Bestandteilen
 
Laufzeit: 03.13-02.16
 
Verbundpartner:
 
Verbundkoordinator:
 

Projektsteckbrief

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