Neue optische Werkzeuge unterstützen die Suche nach neuen AIDS-Medikamenten: Der Verbund "Switch-Click-Microscopy"

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Bei der Vermehrung des HIV (Humanes Immundefizienz-Virus) in AIDS-Patienten (acquired immuno deficiency syn- drome) fällt einem Protein (Nef) des Virus eine Schlüsselrolle bei der Beeinflussung bestimmter weißer Blutzellen (T-Zellen) zu, die der Immunabwehr dienen. Bislang reichen die zeitliche und räumliche Auflösung optischer Mikroskopie aber nicht aus, um diese molekularen Abläufe zwischen viralem Protein und T-Zellen zu untersuchen und daraus innovative Therapieansätze zu entwickeln. Ziele des Konsortiums sind daher die Realisierung und Erforschung neuer biomedizinischer Werkzeuge zur hochauflösenden Untersuchung zellulärer und viraler Strukturen am Beispiel des HIV. Es sollen neue Markierungsmethoden erforscht werden, mit denen die relevanten Proteine und deren Dynamik mit hoher räumlicher (ca. 20 nm) und zeitlicher Auflösung (ca. 100 ms) abgebildet werden können.

Verbundname: Chemische Schalter und Klickchemie zur hochauflösenden Mikroskopie
 
Stichworte:
 
Förderphase: Ultrasensitiver Nachweis und Manipulation von Zellen bzw. Geweben und ihren Molekularen Bestandteilen
 
Laufzeit: 10.13-09.16
 
Verbundpartner:
 
Verbundkoordinator:
 

Projektsteckbrief

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