Monitoring der Psoriasistherapie zur Vermeidung von Rezidiven: Der Verbund "PhotoSkin"

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Die Psoriasis ist eine chronisch-entzündliche Hautkrankheit, die auch andere Organe in Mitleidenschaft ziehen kann. An dieser Krankheit, auch Schuppenflechte genannt, leiden etwa 2 bis 2,5% der deutschen Bevölkerung. Sie verursacht einen hohen Leidensdruck bei den betroffenen Patienten und außerdem enorme Kosten im Gesundheitssystem. Diese resultieren vor allem auch aus der hohen Anzahl von Rückfällen (Rezidiven). Derzeit erfolgt die Behandlung der Psoriasis bis zu dem Zeitpunkt, an dem die Endzündungszeichen auf der Haut verschwunden sind. Die Charité – Universitätsmedizin Berlin fand in einer aktuellen Studie jedoch heraus, dass oft unterhalb der sichtbaren Hautoberfläche noch Entzündungsherde verbleiben, selbst wenn oberflächlich keine Läsionen mehr sichtbar sind. Diese bilden dann den Ausgangspunkt für Rezidive. Das Ziel des Verbundes PhotoSkin ist daher, eine Routinediagnose für die Psoriasis zu erforschen, die nicht auf einer visuellen Inspektion der Hautoberfläche, sondern auf einer Detektion der Zusammensetzung aller Hautschichten basiert.

Verbundname: Optische Nadelsonden zum Monitoring der Therapie bei entzündlichen Hauterkrankungen zur Vermeidung von Rezidiven
 
Stichworte:
 
Förderphase: BiophotonicsPlus
 
Laufzeit: 10.14-09.17
 
Verbundpartner:
 
Verbundkoordinator:
 

Projektsteckbrief

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