Biodistribution – Wie verteilen sich neue diagnostische und therapeutische Wirkstoffe im Körper?: Der Verbund "RapidPharma"

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Derzeit gibt es keine standardisierten, routinemäßig anwendbaren in-vivo-Verfahren, mit denen die Biodistribution fluoreszenzmarkierter Wirkstoffe im ganzen Körper eines einzigen Versuchstieres über einen Zeitraum von mehreren Tagen gemessen werden könnte. Eine derartige Methode wäre für die pharmazeutische Forschung von großem Interesse, da sie ein effizientes und kostengünstiges Screening von Diagnostika und Wirkstoffen in einer frühen Entwicklungsphase ermöglichen würde. Einer britischen Studie zufolge könnte die Zahl von Versuchstieren drastisch eingeschränkt werden. Im Rahmen des Verbundvorhabens soll eine neue hybride fluoreszenztomographische Plattform für präklinische pharmazeutische Anwendungen erforscht werden. Ein geschlossenes Daten-Management innerhalb der Bildverarbeitungs- und Auswerte-Software inkl. entsprechender Reporting-Funktionalitäten ist im Vergleich zum Stand der Technik neu. Besonders interessant am vorliegenden Lösungsansatz ist, dass akzeptiert wird, dass automatische Verfahren zurzeit nicht robust und perfekt sind. Deshalb soll eine manuelle Nachbearbeitung erfolgen, wobei der Workflow den besonderen Gegebenheiten angepasst werden soll. Die Verfahren werden von den deutschen Verbundpartnern in der wissenschaftlichen Untersuchung von innovativen Fluoreszenzsonden und Mausmodellen der ausländischen Projektpartner angewendet, validiert und dokumentiert.

Verbundname: Rapid development of pharmaceuticals by multimodal in-vivo biodistribution quantification
 
Stichworte: Biodistribution, Toxizität
 
Förderphase: BiophotonicsPlus
 
Laufzeit: 01.12.2014 bis 30.11.2016
 
Verbundpartner:
 
Verbundkoordinator:
 

Projektsteckbrief

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