Optische Echtzeit-3D Vermessung innerer Organe in der minimal invasiven Chirurgie: Der Verbund "3D-Endotomo"

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Die computergestützte Instrumentennavigation auf der Basis optischer oder elektro- magnetischer Lokalisationssysteme ist in den medizinischen Applikationsbereichen der Neurochirurgie, der HNO und anderer chirurgischer Felder ein etabliertes therapieunterstützenden Verfahren. Der Nachteil besteht darin, dass die notwendigen radiologischen Bildinformationen von bildgebenden Systemen wie Computertomograph (CT) und Magnetresonanz-Tomograph (MR) präoperativ erstellt werden, d.h. die Datenbasis entspricht bei laufenden Eingriffen nicht mehr der aktuellen anatomischen Situation. Ziel des Vorhabens ist die Etablierung eines neuartigen Verfahrens, das optische und radiologische, tomographische Bildmodalitäten verknüpft. Ziel ist, dass die dreidimensionale Information eines endoskopischen Bildes hoch genau erfasst und mit dieser Strukturinformation die tomographische Bildinformation korrigiert und ergänzt wird. So ist ein intelligentes intraoperatives Navigieren möglich, welches einerseits zu einer Verbesserung der chirurgischen Ergebnisqualität und andererseits gleichzeitig zu einer Reduktion des Operationsrisikos durch Verkürzung der Operationszeiten und zu einer erhöhten Wirtschaftlichkeit durch geringere Kosten führt.

Verbundname: Hochsensitives optisches Nachweis- und Registrierverfahren zur intraoperativen Korrektur tomographischer Daten
 
Stichworte: Tomographie, HNO
 
Förderphase: Optische Technologien in den Lebenswissenschaften - Grundlagen zellulärer Funktionen
 
Laufzeit: 01.03.2013 - 28.02.2016
 
Verbundpartner:
 
Verbundkoordinator:
 

Projektsteckbrief

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